Aktuelles Wir über uns Unsere Erfolge Chat Gästebuch Kontakt Links Intern
Startseite Wir über uns Chronik

Wir über uns


Vorstand 2011-2013 Fraktion 2008-2014 Bürgermeisterin Chronik



Chronik unseres Ortsverbandes

Johann Guggenberger


Am 1. Januar 1946 gründeten 41 Ortsansässige aus Höhenkirchen und Siegertsbrunn den Ortsverband der CSU.

Hauptinitiator und erster Vorsitzender war Baumeister Johann Guggenberger.

Die Anwesenheitsliste dieser Gründungsversammlung ist noch vorhanden, da aber die Ortsverbände deckungsgleich mit den Gemeindegebieten sein sollten, wurde der neue Ortsverband wieder auf zwei Ortsverbände aufgeteilt.

Bgm.Josef Mayer

Die Gründung des Ortsverbandes in Siegertsbrunn erfolgte vermutlich am 8. April 1946. Unterlagen dazu sind leider nicht mehr vorhanden. Den Ortsvorsitz übernahm der 1. Bürgermeister von Siegertsbrunn, Landwirt Josef Mayer, der gleichzeitig auch für die CSU bis 1966 im Kreistag des Landkreises München war. Ab dieser Zeit verlief die Ortsverbandsgeschichte getrennt, bis die Gebietsreform im Jahre 1978 sie wieder zusammenführte.

Erste Parteiveranstaltung

Eine erste Parteiveranstaltung fand am 22. November 1946 beim "Alten Wirt" in Höhenkirchen statt mit August Melchner als Einstimmung auf die Wahlen zur Verfassung des Freistaates Bayern und der ersten Landtagswahl. Die ersten Wahlergebnisse zeigten eine deutliche Tendenz auf: In Höhenkirchen entfielen von 246 gültigen Stimmen 109, in Siegertsbrunn von 180 Stimmen 133 auf die CSU!

Ein Kuriosum aus der damaligen Kommunalgeschichte war, dass am 17. Mai 1947 zwei Mitglieder des Gemeinderates nach der Wahl ausscheiden mussten, weil man einfach in der Begeisterung wohl zu viele Gemeinderäte gewählt hatte! Lorenz Kraus von der CSU und Josef Lamprecht von der SPD schieden freiwillig aus.

Parteienlandschaft nach dem Krieg

Wie gross die Umwälzungen durch den Krieg waren, sind auch an den ersten Wahlergebnissen der Nachkriegsjahre abzulesen. Flüchtlinge aus allen Teilen des ehemaligen Deutschen Reiches waren in Höhenkirchen und Siegertsbrunn ansässig geworden. Sie stellten fast die Hälfte der Wahlberechtigten und der Deutsche Gemeinschaftsblock der Heimatvertriebenen und Entrechteten gewann bis in die 50er Jahre fast genauso viele Wählerstimmen wie die CSU, gefolgt von der Bayernpartei und der SPD.

1956 stellte die CSU in Höhenkirchen erstmals mit den Allgemeinen Freien Wählern eine gemeinsame Liste auf. In Siegertsbrunn wurden die Kandidaten bis 1960 in öffentlichen und offenen Versammlungen von CSU und überparteilichen Wählergemeinschaft aufgestellt.

1957 wurde der Gutsbesitzer Bonaventura von Pescatore zum neuen Ortsvorsitzenden in Höhenkirchen gewählt, dem dann 1959 der Landwirt Xaver Michl folgte, der zwanzig Jahre lang die Geschicke des Ortsverbandes leitete. In Siegertsbrunn trat 1960 die CSU erstmals mit einer eigenen Liste auf . Bürgermeister wurde der Landwirt Johann Karl.

Bonaventura von Pescatore Xaver Michl Johann Karl sen.

In Siegertsbrunn wurden bis zum Jahr 1967 innerhalb des CSU-Ortsverbandes keine regelmässigen Wahlen durchgeführt, bis auf Betreiben von Altbgm. Mayer - der bis dahin auch etliche Mitgliedsbeiträge seiner CSU-ler selbst bezahlt hatte! - endlich wieder regulär gewählt wurde. Der neue Ortsvorsitzende hieß Alois Rott. Ihm folgte ein Jahr später Dr. Martin Mayer im Amt.

Alois Rott Dr. Martin Mayer

Erster CSU-Bürgermeister in Höhenkirchen

Willi Reitmeier

Im Jahr 1972 kam es in Höhenkirchen zu einem spannenden Wahlkampf. Erstmals war die SPD mit einer eigenen Liste wieder mit von der Partie und trat mit ihrem Kandidaten Rudi Mailer, dem damaligen geschäftsleitenden Beamten zur Wahl um die Nachfolge des parteifreien Altbürgermeisters Georg Maier an.

Irmengard Michl

Ihm stellte die CSU als Gegenkandidaten den Kaufmann Willi Reitmeier entgegen, der dann mit der hauchdünnen Mehrheit von 17 Stimmen die Wahl für sich entschied. Zum ersten Mal wurde mit Irmengard Michl eine Frau für die CSU in den Gemeinderat gewählt.

Gemeinsamer Ortsverband

Reinhold Müller

Im Jahr 1977 wurden die beiden CSU-Ortsverbände im Zuge der Gebietsreform zusammengelegt. Dr. Martin Mayer wurde der erste gemeinsame Ortsvorsitzende von Höhenkirchen-Siegertsbrunn .
1978 gelang Willi Reitmeier die Wiederwahl mit dreifachem Stimmenvorsprung vor seinem Widersacher Mailer.
1984 war Höhenkirchen-Siegertsbrunn so gewachsen, dass der Gemeinderat auf 20 Plätze erweitert wurde. Die CSU gewann neun von diesen Sitzen.

1989 übernahm nach 21 Jahren Reinhold Müller den Ortsvorsitz von Dr. Martin Mayer für vier Jahre. ReinholdMueller Er führte die CSU in die nächste Kommunalwahl 1990.

Günther Schmid

Da kam dann die Wende. Als Nachfolger von Altbgm. Willi Reitmeier wurde sein geschäftsleitender Beamter Günther SchmidGuentherSchmid von der CSU als Bürgermeisterkandidat aufgestellt. Sein Gegenkandidat hieß wieder einmal Rudi Mailer von der SPD und zur Überraschung aller Norbert Mayer, einem ausgetretenen CSU-Mitglied, der sich von den neugegründeten "Unabhängigen Bürgern" aufs Schild heben ließ. Der Wahlkampf , in dem auch zum ersten mal "die Grünen" antraten, wurde mit ungewöhnlicher Härte geführt. Schmid musste gegen Mailer in die Stichwahl und die Parole : "Alle gegen die CSU!" führte zu einem Sieg des ersten SPD Bürgermeisters in Höhenkirchen-Siegertsbrunn. Trotzdem konnte die CSU acht Sitze im Gemeinderat halten und Josef Mayer wird zum 2. Bürgermeister gewählt. Dieser stirb im Jahr 1994 nach kurzer schwerer Krankheit. Sein Nachfolger im Amt wird Alfred Oberberger.

Erste Frau im Amt

Bgmin. Ursula Mayer

1993 übernahm erstmals eine Frau den Ortsvorsitz. Ursula Mayer UrsulaMayer ist die Frau des örtlichen Stimmkreisabgeordneten Dr. Martin Mayer, MdB und war bisher Müllers Stellvertreterin. Sie trat auch als erste Frau um das Amt des 1. Bürgermeisters an, unterlag mit 329 Stimmen Abstand. Noch nie konnte allerdings ein Gemeinderatsmitglied auf der CSU-Liste wie sie mehr als 3000 Stimmen auf sich vereinen. Das half ihr auch dabei, in das Amt der 2. Bürgermeisterin gewählt zu werden.

Eine Frau wird erste Bürgermeisterin!

Weiter erfolgreich gestalten

Bei der Kommunalwahl 2002 tritt Ursula Mayer wieder als Bürgermeisterkandidatin für die CSU an. Ihr Gegenkandidat ist Bernhard Wagner von der SPD, wohnhaft in Egmating. Sie siegt mit 59,44 % und wird die erste Bürgermeisterin von Höhenkirchen-Siegertsbrunn. Die CSU-Fraktion gewinnt zusätzlich zwei Sitze und stellt damit erstmals in der Ortsverbandsgeschichte die absolute Mehrheit im Gemeinderat. Der Ortsverband Höhenkirchen-Siegertsbrunn kann im Jahre 2002 auf 130 Mitglieder aufbauen, so viele wie noch nie in seiner Geschichte, mit steigender Tendenz! Ursula Mayer tritt wegen ihres Bürgermeisteramtes ihr Amt als Ortsvorsitzende an Günter Meining ab.

Die Umgehungsstrasse wird gebaut!

Vieles wird in den folgenden sechs Jahren realisiert und auf den Weg gebracht, wie z.B das Seniorenzentrum, der Gemeindestadel, die neue BlueBox oder der Bau der Umgehungsstrasse, auf den die Anwohner an der Münchner und Rosenheimer Strasse seit fast 30 Jahren gewartet haben.

2008 tritt Ursula Mayer wieder als Bürgermeisterkandidatin mit dem Slogan: "Weiter erfolgreich gestalten!" an. Ihre Gegenkandidaten sind Anita Reiprich von der SPD und Max Lachner von der AFW, die mit diesem Schritt den ehemaligen Freunden von der CSU den Rücken kehrt. In die Stichwahl kommt Ursula Mayer und Anita Reiprich. Trotz vehementer Gegenparolen : "Gegen die absolute Mehrheit der CSU" setzt sie sich mit knapp 50 Stimmen über der absoluten Mehrheit durch. Die CSU verliert ihre absolute Mehrheit und hat mit der Bürgermeisterin wieder neun Stimmen von 21 Sitzen. Neuer Ortsvorsitzender wird Roland Spingler.

Meilenstein in der Geschichte unseres Ortes

Am 2. Oktober 2009 findet die Einweihung der neuen Umgehungsstraße statt. Mit einem Brilliantfeuerwerk wird der Abend auch zu Ehren der 20-jährigen Wiedervereinigung Deutschlands von den Bürgern des Ortes gefeiert.

Gymnasium für Höhenkirchen-Siegertsbrunn

Anfang 2010 ergeht der Startschuss für ein drittes Gymnasium im Zweckverband weiterführender Schulen. Damit wird auch Höhenkirchen-Siegertsbrunnn Sitzgemeinde für ein Gymnasium. Seine Aussrichtung ist naturwissenschaftlich-technologisch mit einem musischen Zweig. Entscheidungsgrundlage war eine Schulbedarfsanalyse, die von Bürgermeisterin Mayer im Jahr 2003 in Auftrag gegeben wurde. Damals hatte die CSU bereits vor den entstehenden Engpässen gewarnt.

"Höhenkirchen-Siegertsbrunn aktuell"

Um seine politischen Ziele und Aktivitäten unters Volk zu bringen, wird vom Ortsverband im 38. Jahr das Presseorgan "Höhenkirchen-Siegertsbrunn aktuell" herausgegeben.

Alle Ausgaben bis einschließlich 2008 sind in zwei Büchern gebunden und können in der Bayerischen Staatsarchiv jederzeit nachgelesen werden!

Gesellschaftliche Ereignisse

Aber auch viele gesellschaftliche Veranstaltungen haben in der Gemeindegeschichte Platz gefunden wie z.B. die Radlralleys, die Trimmpfad -Erstellung und dessen Reinigung, das Vereinsschafkopfrennen oder das alljährliche Sommerfest. Und natürlich jede Menge politischer Veranstaltungen mit den CSU- Mandatsträgern aus Bund und Land. Neu dazugekommen sind regelmässige Ortsteilbesuche, in denen Bürger ihre Anliegen direkt an den Mann oder die Frau bringen können, oder die Besuche im Landtag, in der Staatskanzlei, oder attraktiven Zielen in der näheren oder ferneren Umgebung.

Ein Höhepunkt in der Geschichte des Ortsverbandes war der Besuch des CSU-Parteivorsitzenden Finanzminister Theo Waigel im Wahljahr 1998 im Juli in Siegertsbrunn. Leider ging die Bundestagswahl verloren, als deren Konsequenz Waigel als Parteivorsitzender zurücktrat und den Weg freimachte für den Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber. Dieser besucht im Milleniumsjahr am Montag, den 11. September 2000 zum 120 jährigen Feuerwehrfest Höhenkirchens das aufgestelltte Festzelt. Im Wahljahr 2008 macht Ministerpräsident Dr. Günter Beckstein auf seiner Wahlkampftour durch Bayern auch einen Stop in Höhenkirchen-Siegertsbrunn. Über alle diese Ereignisse wurden Filme gedreht, die im örtlichen CSU-Archiv liegen.

erstmals geschrieben im Mai 2000 © 2010 by CSU Höhenkirchen-Siegertsbrunn